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SUMMARY:Ausstellung „ÜberSehen“
DESCRIPTION:Zwei Lichter braucht es\, um zu sehen: Das Licht der Sonne und das Augenlicht. Fehlt eins\, sind wir blind. Seit Jahrtausenden beschäftigen sich Philosophen\, Ärzte und Wissenschaftler mit der Komplexität des Sehens. Wie nehmen wir Dinge wahr; was erfasst ein Augenblick\, was unser Bewusstsein? \n13 Mitglieder des MV-Foto e.V. haben sich auf die Suche begeben und fanden unter anderem für das menschliche Auge unsichtbare Strahlung\, Räumlichkeit\, Perspektive und Dimensionen; entdeckten neue Realitäten\, Außerirdische im Gespensterwald und sahen bewusst dorthin\, wo es vermeintlich nichts zu sehen gibt. \nDie Ausstellung wird am Sonntag\, 23.08.2020\, um 16:00 Uhr im Hof der VHS „Ehm Welk“\, Puschkinstr. 13\, in Schwerin eröffnet und ist bis zum 04.10.2020\, immer Donnerstag bis Sonntag\, von 15 – 18 Uhr zu besichtigen. \nDer Eintritt ist frei. \nText: Anne Jüngling \n 
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SUMMARY:„MV-Foto unterwegs" - „Marokko“
DESCRIPTION:„MV-Foto unterwegs“\nBilderabende in der Aula der VHS Schwerin \nOb Expedition oder Städtereise\, ob Wanderurlaub oder Wintersport – die Welt hält für jeden sein eigenes Abenteuer bereit. Wahrscheinlich sind Reisereportagen gerade deshalb so beliebt. Man begleitet den Fotografen auf seinen Streifzügen durch fantastische Landschaften\, beobachtet mit ihm exotische Tiere und ist fasziniert vom Leben der Menschen\, denen er begegnet.\nAuch die Mitglieder des MV-Foto e.V. sind auf Reisen. Ihre Bilder werden seit vielen Jahren erfolgreich in Galerieausstellungen gezeigt. Im Jahr 2020 sollen die Fotos nun zusätzlich in dem ganz neuen Format „MV-Foto unterwegs“ gezeigt werden. Dieser erweiterte Rahmen lässt die Fotografen selbst zu Wort kommen. Sehr persönliche Einblicke sind dabei ebenso selbstverständlich wie mitgeliefertes fotografisches Know How.\nGeplant sind zunächst vier öffentliche Bildvorträge bzw. Reisereportagen aus den unterschiedlichsten Gegenden. \nDer Bildjournalist Manfred Scharnberg war mit seiner Kamera in Marokko. Er lässt die Besucher am 07. Oktober 2020 um 19:00 Uhr teilhaben an einem Märchen aus tausendundeiner Nacht. Die Reise geht vom leuchtenden Fort der Küstenstadt Essaouira\, den verwinkelten Basaren der Königstadt Meknes hinein in das Tal der Kasbah-Burgen am Fluss Dades bis zu den goldenen Dünen in der Wüstenregion Tafilalet. \nWeitere Termine: \n02.12.2020 – 19:00 Uhr „Antarktis“ – Volker Janke \nDer Einlass zu allen Veranstaltungen wird über die MV-Fotogalerie\, die aus diesem Grund jeweils eine Stunde vor Vortragsbeginn geöffnet wird\, realisiert; der Eintrittspreis beträgt 5\,- Euro. \n  \nText: Anne Jüngling
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SUMMARY:Ausstellung "RAUM"
DESCRIPTION:Uwe Nölke findet AusstellungsRAUM in der MV-Fotogalerie \nEin breites Spektrum an Räumen hat der Fotograf Uwe Nölke weltweit mit seinem Smartphone entdeckt. Die MV-Fotogalerie präsentiert seine Ausstellung „RAUM“ ab 11. Oktober. \nAusstellungsraum\, Wohnraum\, Weltraum … viel Platz um sich fotografisch auszudrücken. Laut Duden ist ein Raum „zum Wohnen\, als Nutzraum oder Ähnliches verwendeter\, von Wänden\, Boden und Decken umschlossener Teil eines Gebäudes“. Der Fotograf Uwe Nölke hat diesen Begriff allerdings auf eine Vielzahl von Räumen ausgeweitet. Räume\, in denen Menschen leben\, bzw. die von ihnen geschaffen wurden. Uwe Nölke hat Architekturräume fotografisch abgebildet und dabei die Begrifflichkeit „Raum“ zum Grundkonzept seiner Arbeit gemacht. \nDie Motive mussten ihm zufällig begegnen\, er ist ihnen nicht nachgereist\, und das Motiv musste einen Sprachbezug zum Thema „Raum“ entwickeln. Dabei verbirgt sich hinter den Bildtiteln nicht unbedingt das\, was man erwartet. Wer bei Hubraum an Motoren denkt\, sieht sich mit einem Bild von Aufzügen konfrontiert\, die sich in ihren Schächten ebenso heben und senken wie Zylinder. Der Luftraum besteht aus einer Vielzahl an Klimaanlagen\, die außen an einem Gebäudekomplex in Singapur angebracht sind. Auch Raumfahrt hat nicht zwingend etwas mit dem Weltall zu tun. Vielmehr zeigt Nölke den menschenleeren Innenraum einer S-Bahn während der Fahrt in einem zentralperspektivischen Blick. Hinter dem Titel Zweiraum verbergen sich nicht etwa zwei Räume\, sondern es ist ein schmuckloses Mietshaus im Hintergrund zu sehen und auf der Mauer davor prangt das Graffiti zweier griechischer Glockentürmchen. \nParkraum stellt eigentlich eher Isolation dar: Auf dem Dach eines brutalistischen Gebäudes steht ein einziges Auto inmitten zahlreicher rechter Winkel und kastiger Strukturen. Hier fällt ein dramatischer\, oranger Himmel auf\, der im Bild keine rechte Entsprechung finden will. Überhaupt sind die deutlichen Farbkontraste\, überscharfen Strukturen und nach außen verschatteten Vignetten in den Bildern auffallend. \nIm Gespräch sagte Uwe Nölke: „Durch die Bearbeitungen lenke ich die Blicke des Betrachters auf meine Interpretation der Wahrnehmungen“. Das mag vielleicht ein Schlüssel zu der Serie „RAUM“ von Uwe Nölke sein: Die Idee von Neutralität und Dokumentation\, die der Fotografie noch immer gelegentlich anhaftet wird zwar durch die vermeintlich neutrale Zentralperspektive verstärkt. Dennoch gelingt Nölke mit einer eigenen ästhetische Gestaltung eine offensichtliche Interpretation. Was bleibt\, ist der Blick\, der Ausdruck\, die Empfindung des Fotografen und die Frage\, wie er die Welt sieht. \nUwe Nölke ist Berufsfotograf und wurde eigentlich in der klassischen Fotografie – ehemals analog und nun digital – ausgebildet. Er gehört zu den Fotografen\, die sich seit einiger Zeit die Fotoplattform Instagram nutzen und gleichzeitig mit den dort vorhandenen Limitierungen arbeiten. Der Grundidee von Instagram folgend\, sind alle Aufnahmen mit einem iPhone entstanden und auf dem iPad bearbeitet. Der Rahmen für die Serie bilden die technischen Voraussetzungen der Geräte\, die zur Verfügung stehenden Bearbeitungs- und Präsentationsmöglichkeiten in der App. \nDer Bildraum ist qua Instagram auf das Quadrat festgelegt und die Anordnung im Instagram-Profil in Dreiergruppen legt die Zerlegung in Themenräume aus je drei Aufnahmen nahe. Daher hat Uwe Nölke die Arbeiten in Dreier-Serien zusammen gefügt wodurch er nicht nur das einzelne Foto\, sondern auch das Kuratieren des Gesamtprojektes in den Mittelpunkt stellt. \nVon Instagram in den Ausstellungsraum: Nun stehen die Arbeiten – 48 davon sind in der MV-Foto Galerie zu sehen – in der Größe von 30 x 30 Zentimeter auch in analoger Form für die Wand zur Verfügung. Sie sind als Inkjet Fine Art Print vergrößert\, kaschiert mit Mattfolie auf drei Millimeter Aludibond und mit einem Rahmen aus weißer Erle mit einem Millimeter Schattenfuge gefasst. In einer kleinen Auflage von zwanzig Exemplaren je Motiv sind sie zu erstehen. \nUwe Nölke bewegt sich selbst aktuell in einem neuen Lebensraum. Anfang August diesen Jahres ist er von Frankfurt am Main nach Schwerin umgezogen. \nDie Ausstellung ist vom 11. Oktober bis zum 22. November 2020 in der MV-Fotogalerie in der Puschkinstraße 13 (im Hof der VHS)\, 19055 Schwerin zu sehen. Donnerstags bis Sonntag\, jeweils von 15 bis 18 Uhr. Die Vernissage findet am 11. Oktober um 15 Uhr statt.
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