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SUMMARY:Ausstellung "LOST PLACES"
DESCRIPTION:Ausstellung „LOST PLACES“\n„Lost Places“ – das sind Orte\, die verlassen sind. Früherer Glanz ist in die Jahre gekommen\, doch die eigentliche Bestimmung ist noch zu ahnen. Man braucht diese Orte nicht mehr. Stillstand und Verfall sind unübersehbar. Oft aber wirken diese Orte nur auf den ersten Blick verlassen. Seltsam und stolz breiten sie ihre brüchige Atmosphäre aus. Für die Mitglieder von MV-Foto sind sie ein ideales Erkundungsterrain für ausdrucksstarke Bilder. „Lost Places“ haben ein Leben hinter sich\, erzählen alte und neue Geschichten und entwickeln dabei eine ganz eigene Lebendigkeit. Mystische Momente\, Kontraste und Szenen wie aus Krimi-Drehbüchern bestimmen die Fotografien. \n 23.01.2022 bis 06.03.2022 – geöffnet Do Fr Sa So 15 – 17:00 Uhr – MV-Fotogalerie \nMaria Schöne war mit der Kamera im Kurhaus in Schwerin/ Zippendorf unterwegs. „Das Thema hat bei mir zu tun mit kribbelnder Spannung beim Entdecken\, dem Lauschen der Stille am Ort und der Vorstellung über das Leben\, Lieben\, Leiden\, Arbeiten\, den Alltag der früheren Bewohner.“ \nRainer Dahlmeier  zeigt Fotos aus der „verbotenen Stadt Wünsdorf“. „Vergessene Orte üben auf mich eine besondere Faszination aus. Die Zeit wird plötzlich sichtbar. Der morbide Charme der Vergänglichkeit lässt die Endlichkeit des menschlichen Seins nur zu deutlich werden.“ \nVolker Janke „Selten haben wir auf unseren Reisen so viele\, scheinbar verlassene Orte gesehen wie in Dagestan. Bei genauerem Hinsehen waren sie aber gar nicht verlassen. Vieles hatte noch den einen oder anderen nützlichen Aspekt – oder die Natur konnte diesen Plätzen neues Leben einhauchen.“ \nDirk Wenzel fotografierte in der „Alten Zuckerfabrik“ in Tessin\, die von 1896 bis 1990\, fast 100 Jahre\, in Betrieb war. \nStanislaw Lifson Im Keller des ehemaligen Hauptgebäudes der Filmfabrik Wolfen – das ORWO–Logo ist das Original vom Eingangstor. \n„Verfallen aber nicht vergessen\, verkommen aber schön. Wie man sich seine Illusion erhält\, oder ist es doch Hoffnung?“ Gerhard Martin zeigt Illusionsmalerei in einem ehemaligen Gutshaus südlich von Rostock. \nAnke Berger zeigt das Ekranoplan heute südlich von Derbent / Dagestan / Russland am Kaspischen Meer – während des „Kalten Krieges“ ein militärisches Geheimnis\, welches westliche Geheimdienste auf Satellitenbildern verwirrte. \nJürgen Brandts Fotos von Namibia gehen zurück auf die deutsche Kolonialzeit im südwestlichen Afrika (Deutsch-Südwest)\, also Anfang 20.Jh.. Die Fotos zeigen die verlassene „Diamanten-Stadt“ Kolmannskuppe in der Wüste. \nManfred Scharnberg Das rostende Traumschiff und die verwaiste Tankstelle – Relikte von allmählich schwindenden Mobilitätskonzepten. \nChristine de Boom – bizarre Formen einer Apokalypse. Kleinste Lebewesen finden den flüssigen Zustand einer Überschwemmung wunderbar. Für uns Menschen sind es – LOST PLACES. \nFoto: Stanislaw Lifson
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LOCATION:MV-Fotogalerie\, Puschkinstraße 13\, Schwerin\, Mecklenburg-Vorpommern\, 19055\, Deutschland
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