Stillleben – Ein Klassiker der Kunst tagtäglich als Frühstücksbeilage

Vortrag in der MV-Fotogalerie am 18.04.2018, 18:00 – 20:00 Uhr
Nahezu täglich finden sich die Werbeblätter der Lebensmittelhändler im Briefkasten,
– neben den vielen anderen Beilagen von Baumärkten, Möbelhäusern und Discountern.
Vieles davon bleibt unbeachtet, wird oft gar umgehend „entsorgt“.
Allerdings findet sich darunter nicht selten ein klassisches Genre der Kunst und Fotografie,
mehr oder weniger versteckt/verdeckt durch marktschreierische Text- und Graphikgestaltung.
Und bleibt demzufolge zumeist unbeachtet.
Insbesondere in den Werbebeilagen der großen Lebensmittelhänder finden sich,
mitunter an klassischem Vorbilder- orientierte Stillleben.
In der Werbebranche hat sich für dieses
Genre der Begriff „Food“ – Fotografie eingebürgert. Damit bezeichnet man Stillleben,
auf denen – mehr oder weniger kunstvoll – Lebensmittel dargeboten werden.
Für dieses Genre haben sich bei professionellen Fotografen Spezialisten entwickelt,
eine der „besten Fotografinnen Deutschlands“ in diesem Bereich ist das BFF-Mitglied Sonja Hofmann.
Mit Bildbeispielen der Fotografin wird der Diplom-Fotodesigner
Dirk Wenzel seinen Vortrag zum Thema „Stillleben“ einleiten.
Im zweiten Teil des Vortrags erläutert er am praktischen Beispiel eines kleinen Aufbaus
für ein Rotwein-Stilleben die praktische Vorgehensweise für die Stillleben-Fotografie allgemein.
Dabei ist die „Kameraarbeit“ eher zweitrangig, die Betonung liegt viel mehr beim Arrangement der
Objekte und natürlich bei der „Arbeit mit Licht“. Nebenbei bekommt der Besucher so auch einen Einblick
in die Produktion einer scheinbar so „einfachen“ fotografischen Arbeit.
Der Besuch des Vortrags ist kostenfrei, der MV-Foto e.V. bittet aber um eine Spende.
Sonja Hofmann:
Curriculum vitae:
1976 in Duisburg geboren, ging Sonja nach dem Abitur für 1 Jahr nach Amerika, wo sie in New York City ihre Begeisterung für die Fotografie entdeckte.
Während ihres mit Erfolg abgeschlossenen Studiums an der FH Dortmund, Austauschpartner der Parsons The New School for Design in NYC, lebte sie 1 weiteres Jahr in NYC und assistierte dort bei zwei Foodfotografen.
Im Anschluss wurde sie für einen mehrwöchigen workshop an der Tsinghua Universität in Peking für den Bereich Foodfotografie ausgewählt.
Ihre in China entstandenen Fotos wurden in der Visual Gallery auf der Photokina sowie der Photo Expo in Peking ausgestellt.
Nach dem Studium assistierte sie mehrere Jahre bei verschiedenen Foodfotografen in Düsseldorf. 
Seit 2007 lebt sie als freie Foodfotografin in Hamburg und arbeitet für Werbekunden und Magazine im In- und Ausland.
Ihre Fotos zeichnen sich aus durch Kreativität, den Fokus auf Details bei Speisen und Requisiten,
sowie den richtigen Moment zu treffen, Essen appetitlich aussehen zu lassen.
Sie ist Professional Member im weltweit renommierten BFF- Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter.
Dirk Wenzel
Curriculum vitae:
Dirk Wenzel, geboren in Bochum – „Tief im Westen“
Aufgewachsen in Witten –  der „Wiege des Ruhrbergbaus“, Abitur in Essen, praktische fotografische Arbeit in Redaktion und Produktion bei Tageszeitungen und Agenturen im Ruhrgebiet, in Witten, Bochum, Dortmund, Essen, Duisburg. Also ein waschechter „Ruhrpöttler“. Studium und Examen „Fotografie und Film Design“ an der Fachhochschule Dortmund, u.a. bei Harald Mante, Pan Walther, Hans-Meyer-Veden, Walter Sack. Über 35 Jahre professionelle Architektur- Industrie- und Werbefotografie für namhafte Kunden der Großindustrie, u.a. Thyssen AG, Krupp AG, Siemens AG, Bilstein GmbH, Dörken AG  – in ganz Europa. Mehr als 15 Jahre Dozent für „Fotografie und Filmgestaltung“ und div. medientheoretische Fächer bei Ausbildungsinstituten in Bottrop, Essen, Dortmund, Stralsund, Rostock, Binz auf Rügen und in Berlin. U.a. für die Dekra Medienakademie, die Technische Akademie Wuppertal, die Hochschule Mittweida. Autor zweier Fachbücher über digitale Medien und digitalen Videoschnitt- und Schnittgestaltung. Aus privaten Gründen lebe ich mittlerweile in Mecklenburg Vorpommern, im Ruhestand seit 2016.

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